Ich liebe meine Arbeit

Das Blog rund um die Arbeit

Tag: Traumjob

Should I stay or should I go?

Ich habe bereits an mehreren Stellen beschrieben, dass man die Suche nach dem Traumjob nie aufgeben soll und es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Man soll dann auch nicht zögern, die Konsequenzen zu ziehen und einen ungeliebten Job aufzugeben, sofern man einen Plan hat, was man als nächstes machen will.

Was aber, wenn der Job im Grunde ganz ok ist und es nur einzelne Dinge sind, die einem nicht so recht gefallen? Soll man dann auch gleich das Handtuch werfen? Was ist z.B., wenn man augenblicklich im Job nicht ausgelastet ist und sich langeweilt, oder aber anders herum der Job zu viel Stress bereitet, weil die Arbeitsbelastung einfach zu hoch ist? Was ist z.B., wenn man manche Dinge sehr gerne macht und es nur einige wenige Aufgaben sind, die einem so gar kein Spaß bereiten?

In diesen Fällen lohnt es sich, zunächst zu überlegen, ob man den eigenen Job nicht so umgestalten kann, dass er diese Punkte adressiert. Kann ich vielleicht zusätzliche Aufgaben übernehmen, die mich interessieren? Kann ich vielleicht in einer berufsbezogenen Organisation das Unternehmen repräsentieren, oder zusätzliche Aufgaben von einer anderen Abteilung übernehmen? Kann ich umgekehrt vielleicht Aufgaben abgeben, mit denen ich überfordert bin oder an denen ich keine Freude habe?

Es scheint so, als wäre der Gedanke unrealistisch, seinen eigenen Arbeitsbereich nach den eigenen Anforderungen und Wünchen ausgestalten zu können… Aber kommt es nicht auf einen Versuch an, mit dem Chef ein klärendes Gespräch zu führen und seine eigenen Wünsche zu äußern, ehe man geht? Sicher, wenn ich am Fließband arbeite und immer den gleichen Arbeitsgang alle 10 Sekunden erledigen muss, dann sind die Möglichkeiten sehr begrenzt, den Arbeitsablauf zu beeinflussen. Was aber in all den Berufen, die aus einer Vielzahl von Tätigkeiten bestehen und die sich durch hohe Individualität auszeichnen? Ist es hier nicht weitaus realistischer? Man bedenke in diesem Zusammenhang, dass es oft für ein Unternehmen wesentlich sinnvoller und auch günstiger ist, einem geschätzen Mitarbeiter gewisse Zugeständnisse zu machen, als im Markt einen neuen suchen zu müssen, dessen Stärken und Schwächen man nicht kennt und bei dem Kosten für Anzeigen, Headhunter, Umzug usw. anfallen. Außerdem ist einem guten Unternehmen daran gelegen, dass im Unternehmen ein gutes Betriebsklima herrscht und im Rahmen der Möglichkeiten den Neigungen und Wünschen der einzelnen Mitarbeit Rechnung getragen wird. Mitarbeiter, die Freude an ihrer Arbeit haben, leisten im Zweifel auch mehr und können die Kollegen motivieren.

Ergo…gehen ist nicht immer die beste Lösung! Nüchtern analysieren und erst dann eine Entscheidung treffen…

Die Kunst des Aufschiebens

Wer hat es nicht schon erlebt? Man weiß, dass man die Steuererklärung abgeben muss, aber stellt sie erst fertig, wenn das Zwangsgeld angedroht wird. Man weiß, dass man 4 Wochen Zeit hat, um eine Hausarbeit in den Semesterferien fertigzustellen, und fängt erst in der letzten Woche an. Kurz vor Abgabetermin kämpft man dann mit dem Drucker, der einen natürlich gerade jetzt im Stich lässt. Man hat einen Job, der einem nicht gefällt, aber man kann sich nicht durchringen, seinen Lebenslauf zu aktualisieren und endlich das Projekt Jobsuche effektiv anzugehen.

Warum ist das so? Sind wir wirklich alle so faul und träge? Warum schaffen wir es dann, uns stundenlang gute Gründe auszudenken, warum wir das aufschieben, was wir eigentlich machen sollten? Warum fangen wir auf einmal an, die ganze Wohnung aufzuräumen, statt endlich die Steuererklärung, die Hausarbeit oder den Lebenslauf fertigzustellen? Warum müssen wir erst noch “kurz” einen Kaffee trinken, einen Freund anrufen, einkaufen gehen? Wir sind doch eigentlich gar nicht faul und träge, sondern durchaus aktiv und kreativ!

Einer der Hauptgründe liegt m.E. darin, dass wir oft Angst haben, wichtige Projekte anzugehen. Die Steuererklärung verstehen wir nicht wirklich, es ist unangenehm, sich damit zu beschäftigen. Bei der Hausarbeit wissen wir nicht, wo wir anfangen sollen, weil wir die Materie nicht kennen und es nahezu unmöglich erscheint, über das Thema der Hausarbeit 50 Seiten zu schreiben. Was wird außerdem passieren, wenn das Ergebnis nicht den Anforderungen genügt? Das letzte Mal bin ich gerade noch so durchgekommen… Und bei der Jobsuche erst, wie wird sich mein Leben verändern, wenn ich das Thema wirklich ernsthaft angehe und tatsächlich einen neuen Job erhalte? Was wird die Familie dazu sagen? Werde ich mich im neuen Job durchsetzen können? Wird mir der neue Job überhaupt Spaß machen? Bleibe ich nicht doch lieber da, wo ich bin, da weiß ich wenigstens, was mich erwartet…

Es geht also darum, zunächst nach den wahren Gründen zu fragen, die einen abhalten, wichtige Projekte anzugehen, es geht darum, das diffuse Gefühl des Unwohlseins durch eine klar definierte Angst zu ersetzen. Ist erst einmal klar definiert, was der wirkliche Grund ist, dass man ein Projekt aufschiebt, dann verliert es bereits oft seinen Schrecken. Wir fühlen uns nicht mehr hilflos, sondern können rational überlegen, wie wir die Sache bewältigen können. Wir können einen Plan erstellen. Wenn wir uns dann auch noch klar machen, was sich alles positiv verändern kann, wenn wir die Aufgabe erfolgreich bewältigt haben (die Einkommensteuerrückerstattung, das Ticket in das neue Semester oder endlich Arbeit haben, die man liebt), dann kann uns dies auch die nötige Motivation verschaffen, um sogleich loszulegen! Außerdem haben wir dann später auch allen Grund, unsere Erfolge zu feiern!

Ich liebe meine Arbeit – Sonntagsblog – “Eine Wohnwelt voller Wärme…”

Ich weiss, heute ist Montag, aber dann auch wieder nicht, zumindest in Österreich nicht, denn hier ist Nationalfeiertag, also gewissermaßen doch Sonntag… Wir waren dieses Wochenende in der Südsteiermark, das erste Mal, und zwar im Herzen des südsteirischen Rebenlandes im Gemeindegebiet von Glanz an der Weinstraße. Dort sind wir zufällig eingekehrt im Weingut Tschermonegg (www.tscherno).

Oder war es wirklich nur Zufall?

Das Haus und das gesamte Anwesen wirkten bereits von außen einladend auf uns, und dieser Eindruck setze sich im Inneren fort. Ein freundlicher gelber Anstrich, Stufen aus schönem Naturstein, der kleine Springbrunnen, zwei Spielecken für Kinder mit einem riesigen Stoff-Teddybären, die umherlaufenden Katzen, die Blumenbeete, der geschmackvoll gestaltete Verkaufsraum für den Wein und das steirische Kernöl, eine kleine Laderampe, die das Einpacken der Weinkartons erleichtert, als solche aber überhaupt erst auf den zweiten oder dritten Blick zu erkennen ist, der “Radlstall”, der liebevoll gestaltete Gastraum mit einem ausladenden und hellen Wintergarten mit großzügigen Holztischen und bequemen Stühlen und Bänken, das professionelle Lüftungssystem, die sauberen WCs mit geschmackvollen Fliessen, dem Gesteck am Waschbecken, dem in die Wand eingelassenen Weinkorken mit der Aufschrift “Tschermonegg”. Der gleiche Eindruck in den Gästezimmern selbst…geschmackvoll und freundlich gestaltet, man merkt, dass bereits bei der Planung der Architekt und die Inhaber des Weingutes auf alle erdenklichen Details geachtet haben, so z.B. die Lüftungsschlitze in der Tür zum Bad, das Lüftungssystem über der Dusche, die runde Duschtür, das markant abgesetzte Fliesenmuster in der Dusche selbst, die zahlreichen Handtuchhaken, die farblich abgestimmten grünen Handtücher (selbst in 5-Sterne Hotels erhält man üblicherweise nur weisse Handtücher, das diese nicht getrennt gewaschen werden müssen), die herabgehängte Denke mit den Halogen-Leuchten, der Bewegungsmelder, der das Licht im Badezimmer automatisch an-und ausschaltet, der Duftspender, der Flachbildbildschirm, die elektrischen Rolläden (für den, der es mag), die Klimaanlage, das zentrale Staubsaugerrohrsystem, dass einen lärmfreies Saugen der Zimmer ermöglicht, das speziell entworfene Bett mit einem grünen Kleeblatt (diese finden sich auch außen auf den Türen), das Geländer, dass aus einer Glasscheibe besteht, um den uneingeschränkten Blick auf die Weinberge freizugeben. Es geht weiter bei den Außenanlagen für die übernachtenden Gäste, so z.B. dem uneinsehbaren Edelstalpool mit Massagedüsen und Gegenschwimmanlage mit einem herrlichen Blick auf die Weinberge und sogar auf ein “Herz im Weingarten” (tatsächlich, gewisse Reben heben sich von den anderen Reben ab und bilden ein Herz), dem separaten Umkleide und Saunahaus, den vershiedenen Liegestühlen auf der Außenterasse, und so weiter und so fort… Der positive Eindruck setzt sich fort beim Service, der einem das Gefühl vermittelt willkommen zu sein, und bei dem vorzüglichen Essen. Nicht umsonst war auch das Lokal bzw. “Buschenschank” voll besetzt. Hier könnte ich gleichermaßen ausgedehnt beschreiben, was über das normale Maß hinausgeht…aber genug davon…warum schreibe ich dies überhaupt und was kann man daraus lernen?

Ich glaube, es war kein Zufall, dass wir hier eingekehrt sind, und ich glaube, es war kein Zufall, dass alle Gästezimmer ausgebucht waren (und wir nur deshalb eins erhalten haben, weil jemand frühzeitig abreisen musste), und ich glaube, es war kein Zufall, dass der Buschenschank vollbesetzt war. Sogleich war bereits von der Straße aus zu erkennen, dass dieser Betrieb mit großer Leidenschaft geführt wird, dass hier Menschen arbeiten, die offenbar ihre Arbeit lieben und an das glauben, was sie tun. Auf der Webseite selbst heißt es, man sei bestrebt gewesen, “eine Wohnwelt voller Wärme” zu schaffen, und dies merkt man…

Wer seine Arbeit nicht liebt, der ist meist nicht bereit, alles zu geben, der leistet zumeist gerade das, womit er noch durchkommt. Die Ergebnisse mögen ok sein, sie werden aber nie überragend sein, und jegliche Liebe zum Detail wird fehlen. Die Menschen haben meist ein feines Gespür dafür, ob jemand alles gibt, weil er stolz auf seine Arbeit ist und diese liebt, oder ober er nur einen Gehaltsscheck am Ende des Monats abholen will. Dementsprechend werden diejenigen, die einer Arbeit nachgehen, die sie lieben, im Regelfall auch auf Dauer erfolgreicher sein.

Dann kann der Aufruf also nur lauten: Finde die Arbeit, die Du liebst! Es lohnt sich!

Smarte Ziele

An anderer Stelle wurde bereits beschrieben, warum es wichtig ist, sich Ziele zu setzen. Aber wie macht man es richtig? Eine hilfreiche Möglichkeit ist, nach der SMART-Methode vorzugehen. SMART ist ein Akronym aus dem Englischen. Die einzelnen Buchstaben bedeuten:

S = Specific (spezifisch)
M = Measurable (messbar)
A = Achievable (erreichbar)
R = Relevant (relevant)
T = Time-bound (mit einem Termin versehen)

Warum soll ein Ziel spezifisch sein? Weil ein spezifisches Ziel eine grössere Chance, erreicht zu werden, als ein allgemeines Ziel. Das Ziel sollte so genau wie möglich beschrieben werden, und positiv formuliert sein. Negative Formulierungen führen automatisch zu einem negativen Gedankengang, und dies ist für die Erreichung eines Zieles nicht förderlich.

Warum soll ein Ziel messbar sein? Wenn es nicht messbar (d.h. überprüfbar) ist, dann werden wir nie genau sagen können, ob wir das Ziel erreicht haben oder nicht, und das ist unbefriedigend.

Warum soll ein Ziel erreichbar sein? Wenn ein Ziel nicht erreichbar ist, dann ist der Frust vorprogrammiert. Man sollte die Ziellatte aber auch nicht zu niedrig legen, denn dann führt einen das gesteckte Ziel wahrscheinlich auch nicht wirklich weiter.

Warum sollte ein Ziel relevant sein? Weil es offensichtlich wenig Sinn ergibt, sich Ziele zu setzen, die einem nicht wirklich wichtig sind. Wenn ich ein Ziel stecke und es erreiche, habe ich dann etwas erreicht, was für mich selbst von Wert ist? Bin ich z.B. meinem Traumjobnäher gekommen, oder bin ich nur in einem Job besser geworden, der mir eigentlich keine Spaß macht?

Warum einen Termin für die Zielerreichung setzen? Weil ein Ziel ohne einen festen Termin nur ein Traum bleibt. Träumen ist schön, aber umgesetzte und verwirklichte Träume sind nocht viel schöner!

Also viel Spaß beim Träumen und Ziele setzen!

Alex

Traumjob finden – aber wann?

Viele Menschen möchten sich beruflich verändern, aber wer hat schon Zeit, diese Veränderung wirklich in Angriff zu nehmen? Man muss arbeiten gehen, essen, trinken, schlafen, um Haushalt und Kinder kümmern…

Aber haben wir wirklich keine Zeit, uns mit neuen Dingen zu beschäftigen und einen Berufs- oder Karrierewechsel zu verfolgen?

Klar ist, jeder von uns hat 168 Stunden in der Woche zur Verfügung, nicht mehr und nicht weniger. Auch Barack Obama hat so viele Stunden, nicht mehr und nicht weniger. Was also, wenn wir unsere Zeit etwas genauer planen? Wieviel Stunden bleiben übrig, wenn wir von den 168 Stunden ca. 56 Stunden für schlafen, 7 Stunden für Pflege und anziehen, 14 Stunden für essen, Zeit für Familie, Freunde usw. abziehen? Meine Erfahrung zeigt, dass es meist noch eine ganz große Anzahl an Stunden ist. Wenn man liest, dass der Durchschnittsbürger in der EU fast vier Stunden am Tag vor dem Fernsehgerät verbringt, zieht dann wirklich das Argument, man habe keine Zeit? Oder hat man einfach nur seine Prioritäten anders gesetzt? Ist der Wunsch nach einer Veränderung vielleicht doch nicht so ausgeprägt oder ist das Leben einfach immer noch zu bequem?

Wie aber können wir für die Zukunft andere Ergebnisse erwarten, wenn wir nicht bereit sind, die Zeit zu investieren, um etwas Neues zu planen und umzusetzen?

Wer also wirklich in seinem Leben etwas verändern möchte und einen Berufs- oder Karrierewechselanstrebt, der findet sicher auch die Zeit dafür. Man muss nur die Prioritäten richtig setzen!

Viele Grüße,

Alex

Geht nicht gibt`s nicht!

Zunächst vielen Dank an Praktiker für diesen genialen Werbespruch. Und auch an Richard Branson, der ein Buch mit diesem Titel geschrieben hat (genau genommen handelt es sich um den Namen der deutschen Übersetzung, das Original heißt “Screw it, Let`s do it!” (Interesse am Buch? Anbei der link: Geht nicht gibt’s nicht!).

Was sagt uns dieser Spruch? Aus meiner Sicht ist er der Schlüssel zum Erfolg. Mach`s einfach, glaube daran, dass Du alles erreichen kannst, was Du willst! Beschränke Dich nicht selbst!

Werde ich morgen deshalb einen neuen Weltrekord beim 100m Lauf aufstellen? Wahrscheinlich nicht. Alle Ziele, die es wert sind, vefolgt zu werden, erfordern üblicherweise großen Einsatz. Von alleine geschieht wenig, aber wer sich anstrengt und das feste Ziel hat, seine Träume – einschließlich seinem Traumjob – zu verwirklichen, ist auf dem richtigen Weg und kann viel erreichen.

Also, viel Erfolg auf diesem Weg!

Alex :-)

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