Ich liebe meine Arbeit

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Tag: Job

Ich habe keine Wahl…oder doch???

Ich habe keine Wahl… Viele Menschen antworten auf die Frage, warum Sie einem Jobnachgehen, der Ihnen nicht gefällt, dass sie keine andere Wahl haben. Es ist doch wichtig, eine Arbeit zu haben, zu Hause will eine Familie versorgt werden, das nächste Auto will gekauft werden, der nächste Urlaub bezahlt, usw.

Ist es wirklich so, dass wir keine andere Wahl haben? Nein, diese Aussage ist nicht richtig! Wir leben in einem freien Land, und jeder, der beschließt, morgen nicht um 8.00 Uhr im Büro oder der Werkshalle zu erscheinen, der kann das auch tun. Jeden morgen, wenn wir überlegen, ob wir heute zur Arbeit gehen oder nicht, treffen wir eine bewusste Entscheidung. Es ist also unser freier Wille, der Arbeit nachzugehen, die wir nicht mögen. Wir wägen ab, was die Konsequenzen sind, wenn wir nicht zur Arbeit gehen, und entscheiden uns, doch zu erscheinen. Im Grunde dürfen wir uns also nicht beklagen!

Was ist nun hieraus zu schließen? Ist das Leben nicht ohnehin schwer genug? Muss mir jetzt auch noch jemand sagen, dass ich selbst schuld bin und mich daher nicht beklagen soll? Nein, darum geht es nicht…es geht nur darum, festzustellen, dass der Zustand, dass wir einem Jobnachgehen, der uns nicht gefällt, veränderbar ist. Ich habe keine Wahl klingt so, als wäre die Situation gottgegeben, unabänderlich, aber so ist es nicht. Wir können durchaus wieder selbst die Kontrolle über die Situation übernehmen und etwas ändern.

Ist dies einfach? Nicht unbedingt. Soll man morgen nicht zur Arbeit erscheinen? Nein, das kann ich nicht empfehlen. Aber man kann anfangen, den Wechsel zu planen, sich umschauen und umhören, überlegen, was man wirklich will, woanders bewerben, einen Abendkurs belegen, usw. Es lohnt sich! In einem Jahr kann man vielleicht zurückblicken und sich fragen, warum man den Prozess nicht schon viel früher angestoßen hat. Aber es ist nie zu spät…und lieber spät als nie!

Viel Erfolg wünscht Euch

Alex


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10 Bewerbungstipps

Wie gehe ich eine Bewerbung an? Anbei einige Tipps:

1. Zunächst sich die Frage stellen: Warum bewerbe ich mich überhaupt auf diese Position? Entspricht sie meinen Fähigkeiten und Neigungen?
2. Viel Informationen über den potentiellen Arbeitgeber einholen (z.B. über das Internet). Dies hilft, die Stelle besser einzuschätzen, und es macht sich gut im Bewerbungsgespräch.
3. Schnell reagieren. Erst darüber nachdenken, ob diese Stelle einen wirklich anspricht, dann aber entschlossen handeln und den Bewerbungsprozess starten. Auf Rückfragen schnell reagieren.
4. Im Kopfe durchgehen: Warum sollen die mich einstellen? Was habe ich zu bieten? Die Situation aus dem Blickwinkel des Arbeitgebers zu betrachten hilft oft, gute Antworten zu finden.
5. Kurz fassen und auf den Punkt kommen. Lebensläufe werden oft in sehr kurzer Zeit “gescreent”, wenn die Information sehr unübersichtlich ist und sich über Seiten erstreckt, kann man hier schon aussortiert werden.
6. Formelle Aspekte beachten. Welche Informationen sind gefragt? Welche Unterlagen werden verlangt? Aus dem Auswahlverfahren herauszufallen, weil die Bewerbung schon unvollständig ist, ist ein vermeidbarer Fehler.
Übrigens sollte man auch bei einer Bewerbung über das Internet nicht allzu formlos vorgehen.
7. Auf Qualität der Unterlagen achten. Gerade bei einer schriftlichen Bewerbung darauf achten, dass die Qualität von Ausdrucken, Kopien und Fotos gut sind. Der erste Eindruck zählt!
8. Nachfassen. Wenn man nach einer Woche nichts gehört hat, darf man durchaus mal nachfragen, wie der Stand hinsichtlich der Bewerbung ist. Es ist eher eine Bekundung von Interesse, und kann helfen, dass man positiv auffällt.
9. Wenn eine Absage erfolgt: Auch hier gilt: Nachfassen. Manchmal kann man das Blatt noch umdrehen, z.B. weil ein anderer Bewerber kurzfristig abgesagt hat, oder weil etwas übersehen wurde. In jedem Fall darf man nach dem genauen Grund der Absage fragen, etwa mit dem Hinweis darauf, dass man es in Zukunft besser machen will. Aber immer freundlich bleiben!
10. Wenn es nicht gleich klappt…Initiativbewerbung! Öffentlich ausgeschriebene Stellen erreichen 1000nde oder gar 10.000nde von interessierten Bewerbern. Es wird dann immer einen geben, der besser qualifiziert ist, über besserere Erfahrungen verfügt, usw. Wer eine Initiativbewerbungstartet, d.h. unaufgefordert bei einem Unternehmen vorstellig wird, hat den großen Vorteil, dass er gleich jegliche Konkurrenz ausgeblendet hat.

Soll ich nochmal die Schulbank drücken?

Einige Jahre sind vergangen seit dem Schulabschluss oder dem Studium, dier erste Berufserfahrung ist gesammelt. Was tun, wenn man eine neue Richtung einschlagen will, weil man seine wahre Bestimmung gefunden hat oder einfach etwas Neues probieren will? Lohnt es sich, wieder die Schulbank zu drücken?

Ich habe bereits an anderer Stelle gesagt, dass es heute gilt, sich auf lebenslanges Lernen einzustellen. Die Idee, ab und an seine Ausbildung aufzufrischen ist grundsätzlich gut. Was aber, wenn es nicht nur darum geht, sein Wissen auf den aktuellen Stand zu bringen, sondern um einen völligen Richtungswechsel? Wirft man den aktuellen Job einfach hin, um das Abitur nachzuholen oder die nächsten 3-5 Jahre auf der Universität zu verbringen?

Das will gut überlegt sein. Nicht nur verdient man während einer solchen Auszeit kein Geld, es fallen vielmehr of auch zusätzliche Kosten an wie zum Beispiel Studiengebühren, die von einigen hundert EUR bis zu mehreren zehntausen EUR reichen können.

Manchmal lohnt es sich, die bisherige Arbeit und die darin gewonnenen Erfahrungen erst einmal genauer zu betrachten. Was kann ich mit dem anstellen, was ich bereits habe? Könnte ich diese bereits erworbenen Fähigkeiten in einem Beruf einsetzen, der einen Bezug zu meinem Traumarbeitsbereich hat? Kann ich es vielleicht vermeiden, erst wieder eine jahrelange Ausbildung zu durchlaufen? Ein Anwalt, der bisher Verwaltungsrecht betreut hat, sich aber für Immobilien interessiert, könnte Makler werden oder Immobilienverwalter. Ein Verkäufer, der Autoteile verkauft, jetzt aber seine Liebe für die Medizin entdeckt, könnte überlegen, ober er nicht in Zukunft medizinische Geräte vertreibt. Nicht immer muss man gleich einen radikalten cut mac hen.

Was, wenn man aber absolut davon überzeugt ist, dass man nun vollends einen anderen Beruf ergreifen will? Nun, auch dann lohnt es sich, zumindest zu prüfen, ob das Ziel auch berufsbegleitend erreicht werden kann. Vielleicht kann man ja den geforderten Abschluss über Abendkurse oder ein Fernstudium erreichen. Ein ganz radikaler Einschnitt will jedenfalls gut überlegt sein. Auch hier gibt es kein richtig oder falsch, aber Kurzschlusshandlungen bringen selten etwas, in der Regel führt planvolles Vorgehen eher zum Ziel!

Viel Erfolg wünscht Euch,

Alex :-)

Arbeitslos…das Ende der Welt?

Hallo!

Niemand wünscht sich, arbeitslos zu werden, schon gar nicht in der jetzigen Zeit, in der es vielleicht schwerer als sonst ist, gleich wieder einen neuen Job zu finden. Aber ist dies gleich das Ende der Welt?

Man kann und sollte es auch als Chance begreifen. Die neue Situation zwingt einen dazu, über das Leben nachzudenken und den normalen Arbeitstrott zu verlassen. Neue Ideen und Strategien müssen her, vielleicht war der alte Job ja gar nicht so unersetzbar wie man glaubte? Vielleicht findet man ja in einigen Wochen oder Monaten eine neue Arbeit, die einem viel mehr Spaß macht. Ist das wirklich ausgeschlossen? Es soll durchaus vorkommen, dass Menschen, die arbeitslos geworden sind, nach einem Jahr zurückblicken und sagen: “Das war das best, dass mir passieren konnte.”

Was, wenn es nicht gleich klappt und die Suche nach erfüllender Arbeit länger dauert? Ich glaube, dass auch dies nicht gleich den Weltuntergang bedeuten muss. Arbeit ist wichtig, jeder muss seine Brötchen verdienen, aber man sollte die Arbeit auch nicht überbewerten. Arbeit ist nur ein Teil des Lebens. Es gibt auch in diesem Falle hoffentlich noch andere Dinge, die einem wichtig sind und die einem Kraft geben und das Leben lebenswert machen. Familie und Freunde zum Beispiel, oder aber auch so kleine Dinge wie ein schöner Sommertag, ein Sonnenuntergang oder ein Spaziergang im Park. Dann wird vielleicht auch wieder der Kopf freim um das Thema Arbeitssuche wieder positiver und mit neuer Energie anzugehen.

Viele Grüße,

Alex

Was hat sie, das ich nicht hab???

Hallo!

Die Suche nach einem Job fällt bisweilen nicht leicht. So viele Bewerbungen geschrieben, und doch ist noch kein Job bei herausgekommen. Woran liegt das? Ein Grund liegt meines Erachtens darin, dass es bei der Vielzahl von Bewerbern heute nicht genügt, auf eine Zeitungsanzeige einfach nur eine Standard-Bewerbung zu senden oder seinen Lebenslauf bei einem der großen Job-Portale einzustellen. Man überlege sich nur…wieviele andere Menschen gibt es da draußen, die die gleiche Anzeige sehen oder die ebenfalls ihren Lebenslauf bei Monster o.ä. abspeichern, und die dann vielleicht noch besser qualifiziert sind bei purer Betrachtung des Papiers. Würde sich nicht vielleicht ein bißchen mehr Kreativität und Einsatz auszahlen? Wie wäre es z.B., man würde einen geeigneten Ansprechpartner im Unternehmen finden und diesen einfach anrufen? Oder aber gleich vorbeifahren? Oder aber eine Bewerbung schicken, die nicht wie jede andere aussieht?

Was geht bei uns vor, wenn wir die beiden Kühe unten sehen? Angenommen, wir sitzen im Zug oder im Auto und sehen diese Kühe in der Landschaft stehen, würden sie uns auffallen? Ganz sicher! Könnten wir uns morgen noch an sie erinnern? Wahrscheinlich…

kuh_faironika_153x114_small Milka-Kuh

Was aber ist mit all den anderen braunen, schwarzen und weißen Kühen, die entlang der Bahngleise oder Autobahnen auf den saftigen Wiesen stehen? Es sind doch gute, schöne Kühe… Im Gegensatz zur rot-weißen Kuh liefern sie sogar Milch, sind also ja eigentlich viel besser und nützlicher als die rot-weisse Kuh, die einen einfach nur anschaut mit einem starren Blick… Und dennoch, wird über die rot-weiße Kuh (die übrigens Faironika heißt) oder die lila Milka Kuh nicht weitaus mehr geredet als über die brave Kuh auf der Wiese? Ich weiss, wir sind keine Kühe, und der Vergleich mag hinken…aber leuchtet der Gedanke dahinter nicht doch ein?

Ist es daher nicht an der Zeit, die nächste Bewerbung auf den Traum-Job einmal anders anzugehen?

Viele Grüße,

Alex

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