Das Zitat zum Wochenbeginn (12)
“Ich habe aus meinen Rückschlägen oft mehr gelernt als aus meinen Erfolgen.”
Boris Becker
“Ich habe aus meinen Rückschlägen oft mehr gelernt als aus meinen Erfolgen.”
Boris Becker
Ich habe keine Wahl… Viele Menschen antworten auf die Frage, warum Sie einem Jobnachgehen, der Ihnen nicht gefällt, dass sie keine andere Wahl haben. Es ist doch wichtig, eine Arbeit zu haben, zu Hause will eine Familie versorgt werden, das nächste Auto will gekauft werden, der nächste Urlaub bezahlt, usw.
Ist es wirklich so, dass wir keine andere Wahl haben? Nein, diese Aussage ist nicht richtig! Wir leben in einem freien Land, und jeder, der beschließt, morgen nicht um 8.00 Uhr im Büro oder der Werkshalle zu erscheinen, der kann das auch tun. Jeden morgen, wenn wir überlegen, ob wir heute zur Arbeit gehen oder nicht, treffen wir eine bewusste Entscheidung. Es ist also unser freier Wille, der Arbeit nachzugehen, die wir nicht mögen. Wir wägen ab, was die Konsequenzen sind, wenn wir nicht zur Arbeit gehen, und entscheiden uns, doch zu erscheinen. Im Grunde dürfen wir uns also nicht beklagen!
Was ist nun hieraus zu schließen? Ist das Leben nicht ohnehin schwer genug? Muss mir jetzt auch noch jemand sagen, dass ich selbst schuld bin und mich daher nicht beklagen soll? Nein, darum geht es nicht…es geht nur darum, festzustellen, dass der Zustand, dass wir einem Jobnachgehen, der uns nicht gefällt, veränderbar ist. Ich habe keine Wahl klingt so, als wäre die Situation gottgegeben, unabänderlich, aber so ist es nicht. Wir können durchaus wieder selbst die Kontrolle über die Situation übernehmen und etwas ändern.
Ist dies einfach? Nicht unbedingt. Soll man morgen nicht zur Arbeit erscheinen? Nein, das kann ich nicht empfehlen. Aber man kann anfangen, den Wechsel zu planen, sich umschauen und umhören, überlegen, was man wirklich will, woanders bewerben, einen Abendkurs belegen, usw. Es lohnt sich! In einem Jahr kann man vielleicht zurückblicken und sich fragen, warum man den Prozess nicht schon viel früher angestoßen hat. Aber es ist nie zu spät…und lieber spät als nie!
Viel Erfolg wünscht Euch
Einige Jahre sind vergangen seit dem Schulabschluss oder dem Studium, dier erste Berufserfahrung ist gesammelt. Was tun, wenn man eine neue Richtung einschlagen will, weil man seine wahre Bestimmung gefunden hat oder einfach etwas Neues probieren will? Lohnt es sich, wieder die Schulbank zu drücken?
Ich habe bereits an anderer Stelle gesagt, dass es heute gilt, sich auf lebenslanges Lernen einzustellen. Die Idee, ab und an seine Ausbildung aufzufrischen ist grundsätzlich gut. Was aber, wenn es nicht nur darum geht, sein Wissen auf den aktuellen Stand zu bringen, sondern um einen völligen Richtungswechsel? Wirft man den aktuellen Job einfach hin, um das Abitur nachzuholen oder die nächsten 3-5 Jahre auf der Universität zu verbringen?
Das will gut überlegt sein. Nicht nur verdient man während einer solchen Auszeit kein Geld, es fallen vielmehr of auch zusätzliche Kosten an wie zum Beispiel Studiengebühren, die von einigen hundert EUR bis zu mehreren zehntausen EUR reichen können.
Manchmal lohnt es sich, die bisherige Arbeit und die darin gewonnenen Erfahrungen erst einmal genauer zu betrachten. Was kann ich mit dem anstellen, was ich bereits habe? Könnte ich diese bereits erworbenen Fähigkeiten in einem Beruf einsetzen, der einen Bezug zu meinem Traumarbeitsbereich hat? Kann ich es vielleicht vermeiden, erst wieder eine jahrelange Ausbildung zu durchlaufen? Ein Anwalt, der bisher Verwaltungsrecht betreut hat, sich aber für Immobilien interessiert, könnte Makler werden oder Immobilienverwalter. Ein Verkäufer, der Autoteile verkauft, jetzt aber seine Liebe für die Medizin entdeckt, könnte überlegen, ober er nicht in Zukunft medizinische Geräte vertreibt. Nicht immer muss man gleich einen radikalten cut mac hen.
Was, wenn man aber absolut davon überzeugt ist, dass man nun vollends einen anderen Beruf ergreifen will? Nun, auch dann lohnt es sich, zumindest zu prüfen, ob das Ziel auch berufsbegleitend erreicht werden kann. Vielleicht kann man ja den geforderten Abschluss über Abendkurse oder ein Fernstudium erreichen. Ein ganz radikaler Einschnitt will jedenfalls gut überlegt sein. Auch hier gibt es kein richtig oder falsch, aber Kurzschlusshandlungen bringen selten etwas, in der Regel führt planvolles Vorgehen eher zum Ziel!
Viel Erfolg wünscht Euch,
Alex
Zunächst vielen Dank an Praktiker für diesen genialen Werbespruch. Und auch an Richard Branson, der ein Buch mit diesem Titel geschrieben hat (genau genommen handelt es sich um den Namen der deutschen Übersetzung, das Original heißt “Screw it, Let`s do it!” (Interesse am Buch? Anbei der link: Geht nicht gibt’s nicht!).
Was sagt uns dieser Spruch? Aus meiner Sicht ist er der Schlüssel zum Erfolg. Mach`s einfach, glaube daran, dass Du alles erreichen kannst, was Du willst! Beschränke Dich nicht selbst!
Werde ich morgen deshalb einen neuen Weltrekord beim 100m Lauf aufstellen? Wahrscheinlich nicht. Alle Ziele, die es wert sind, vefolgt zu werden, erfordern üblicherweise großen Einsatz. Von alleine geschieht wenig, aber wer sich anstrengt und das feste Ziel hat, seine Träume – einschließlich seinem Traumjob – zu verwirklichen, ist auf dem richtigen Weg und kann viel erreichen.
Also, viel Erfolg auf diesem Weg!
Alex
Hallo!
Die Suche nach einem Job fällt bisweilen nicht leicht. So viele Bewerbungen geschrieben, und doch ist noch kein Job bei herausgekommen. Woran liegt das? Ein Grund liegt meines Erachtens darin, dass es bei der Vielzahl von Bewerbern heute nicht genügt, auf eine Zeitungsanzeige einfach nur eine Standard-Bewerbung zu senden oder seinen Lebenslauf bei einem der großen Job-Portale einzustellen. Man überlege sich nur…wieviele andere Menschen gibt es da draußen, die die gleiche Anzeige sehen oder die ebenfalls ihren Lebenslauf bei Monster o.ä. abspeichern, und die dann vielleicht noch besser qualifiziert sind bei purer Betrachtung des Papiers. Würde sich nicht vielleicht ein bißchen mehr Kreativität und Einsatz auszahlen? Wie wäre es z.B., man würde einen geeigneten Ansprechpartner im Unternehmen finden und diesen einfach anrufen? Oder aber gleich vorbeifahren? Oder aber eine Bewerbung schicken, die nicht wie jede andere aussieht?
Was geht bei uns vor, wenn wir die beiden Kühe unten sehen? Angenommen, wir sitzen im Zug oder im Auto und sehen diese Kühe in der Landschaft stehen, würden sie uns auffallen? Ganz sicher! Könnten wir uns morgen noch an sie erinnern? Wahrscheinlich…

Was aber ist mit all den anderen braunen, schwarzen und weißen Kühen, die entlang der Bahngleise oder Autobahnen auf den saftigen Wiesen stehen? Es sind doch gute, schöne Kühe… Im Gegensatz zur rot-weißen Kuh liefern sie sogar Milch, sind also ja eigentlich viel besser und nützlicher als die rot-weisse Kuh, die einen einfach nur anschaut mit einem starren Blick… Und dennoch, wird über die rot-weiße Kuh (die übrigens Faironika heißt) oder die lila Milka Kuh nicht weitaus mehr geredet als über die brave Kuh auf der Wiese? Ich weiss, wir sind keine Kühe, und der Vergleich mag hinken…aber leuchtet der Gedanke dahinter nicht doch ein?
Ist es daher nicht an der Zeit, die nächste Bewerbung auf den Traum-Job einmal anders anzugehen?
Viele Grüße,
Alex