Ich liebe meine Arbeit

Das Blog rund um die Arbeit

Es ist nie zu spät…

Wenn Kinder gefragt werden, was Sie mal werden wollen, dann lassen sie ihrer Fantasie freien lauf. Ich will Polizist werden, oder Arzt, oder hohe Häuser bauen, Pilot, Clown, Bundeskanzlerin wäre nicht schlecht, oder Astronaut und zum Mars fliegen…alles ist möglich.

Was wird später aus diesen Kinderträumen? Die meisten nehmen am Ende einen ganz normalen Job an, der mit den ursprünglichen Träumen wenig zu tun hat. Es scheint so, als würden irgendwo auf dem Weg zwischen Kind- und Erwachsensein diese Träume verloren gehen oder ganz tief vergraben werden. Realistisch muss man sein, keine Zeit mit Träumereien verlieren, gerade in diesen Zeiten, in denen Arbeit knapp ist. Irgendwann tritt der Alltag ein, und man hört auf, über die Frage nach dem Traumjob nachzudenken.

Muss das so sein? Ich glaube, dass wir uns ab und an auch Zeit zum Träumen nehmen müssen, Zeit zum Nachdenken, in der wir uns Fragen stellen…was habe ich erreicht, wohin will ich, was ist aus meinen Kindheitsträumen geworden, was will ich in den nächsten 1, 2 oder 5 Jahren erreichen? Wir sollten nicht immer alles einfach so hinnehmen. Vielleicht gibt es Ziele, die wir nicht mehr erreichen können (z.B. 100 Meter in 9,58 Sekunden laufen wie Usain Bolt…), aber vieles können wir in Angriff nehmen. Es ist dafür nie zu spät…

Das Zitat zum Wochenbeginn (20)

„Die Fischer wissen, daß die See gefährlich ist und der Sturm entsetzlich, aber sie haben
nie begreifen können, daß die Gefahren ein Grund wären, an Land zu bleiben und spazieren zu gehen.“

Vincent van Gogh

Die Woche hat 168 Stunden…

…davon verbringen wir 35, 40, oder gar 60 Stunden mit Arbeit. Das ist viel Zeit, und sicherlich zuviel Zeit, um sie dauerhaft mit Arbeit zu verbringen, die man nicht mag. Muss man aber verzweifeln, wenn man im Augenblick nicht den Traumjob hat?

Sollte man eigentlich nicht…, denn es bleiben ja immer noch weit über 100 Stunden in der Woche übrig, die man nach den eigenen Vorstellungen gestalten kann. Zugegeben, man muss schlafen, essen, zur Arbeit fahren, usw., und dennoch, es sollte noch Zeit übrigbleiben für all die anderen Dinge, die einem sonst wichtig sind im Leben, z.B. Familie und Freunde.

Manchmal ist Arbeit einfach Arbeit und nötig, um die Rechnungen zahlen zu können. Vielleicht kein guter Dauerzustand, aber immer noch besser, als keine Arbeit zu haben…das muss man ganz pragmatisch sehen. Wer es aber ernst meint und wirklich Arbeit finden will, die er liebt, der wird die Zeit außerhalb der Arbeit nutzen, um seinen Traumjob zu definieren und einen Plan aufzustellen, wie das Ziel „Traumjob“ in absehbarer Zeit erreicht werden kann.

Warum gehen wir arbeiten?

Warum gehen wir arbeiten? Offensichtliche Antwort: Wir müssen Geld verdienen, damit Essen auf den Tisch kommt. Aber ist dies wirklich alles? Was motiviert uns, zu arbeiten?

In diesem Zusammenhang möchte ich Bezug nehmen auf ein Modell, das einen sehr komplizierten Namen hat, im Grunde aber doch ganz einfach und hilfreich ist. Es geht um die sog. Maslow’sche Bedürfnispyramide oder die Maslow’sche Bedürfnishierarchie. Dieses Modell wurde von dem amerikanische Psychologen Abraham Maslow schon in den 40er Jahren entwickelt und beschäftigt sich mit dem, was Menschen antreibt.

In diesem Modell spricht Maslowvon verschiedenen Bedürfnisstufen des Menschen. Auf der untersten Stufe stehen die absoluten Grundbedürfnisse, so wie essen, schlafenund trinken. Auf der zweiten Stufe steht die Sicherheit. Dann kommt auf der dritten Stufe das Bedürnis, geliebt zu werden und das Gefühl zu haben, zu einer Gruppe zu gehören. Auf der vierten Stufe folgt das Bedürfnis nach eigener Selbstachtung und das Bedürfnis, von anderen respektiert zu werden. Auf der obersten Stufe steht schließlich die Selbstverwirklichung, die Möglichkeit und Freiheit, den eigenen kreativen und spontanen Gedanken vorurteilsfrei nachgehen zu können.

Kann man diese Kriterien auf die Bewertung der eigenen Arbeit anwenden? Ganz sicher! Jeder kann sich fragen, auf welcher Stufe er gerade steht, welche Bedürfnisse die Arbeit erfüllt.

Sicherlich steht am Anfang das Bedürfnis, Essen auf den Tisch zu bringen, und zumeist dann das Bedürfnis, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, so dass man auch größere Lebenspläne verwirklichen zu können, wie z.B. eine Famile zu gründen, ein Auto oder ein Eigenheim zu finanzieren. Wie sieht es aber mit den nächsten Stufen aus? Wieviele Kompromisse gehen wir ein? Wieviel sind wir bereit, zu ertragen, um den Bedürnissen auf der ersten und zweiten Stufe nachzukommen? Fühle ich mich im Kollegenkreis geliebt und geachtet? Habe ich eigenen Gestaltungspielraum und kann ich mich bei meiner Arbeit frei entfalten?

Vielen Angestellten fällt es vermutlich nicht ganz leicht, auf all diese Fragen mit einem überzeugenden „Ja“ zu antworten. Wir sollten diese Punkte aber dennoch nicht geringschätzen. Auch wenn es nach Luxus klingt, eine Arbeit zu haben, die alle fünf Bedürfnisse erfüllt, so sollten wir das Ziel doch nicht aus den Augen verlieren. Ist jemand, der im Rahmen seiner Arbeit alle fünf Bedürfnisse erfüllen kann, nicht vermutlich viel motivierter und leistet bessere Arbeit bei zugleich größerer Lebensfreude und Zufriedenheit? Wer wirklich erfolgreich und glücklich sein will, sollte sich m.E. nicht nur auf die Grundbedürfnisse beschränken, es sei denn, er beschließt bewusst, dass sein eigentliches Leben außerhalb der Arbeit stattfinden soll und die Arbeit nur Mittel zum Zweck ist. Man sollte aber auch dann bedenken, dass wir doch sehr viele Stunden im Leben mit Arbeit verbringen, und wäre es dann nicht schöner, wenn wir auch mit Spaß und motiviertan die Arbeit gehen?

Das Zitat zum Wochenbeginn (19)

„Das Geheimnis des Erfolges ist die Beständigkeit des Ziels.“

Benjamin Disraeli

Das Zitat zum Wochenbeginn (18)

„Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt“

Bob Dylan

Was willst Du?

Ich weiss nicht, was ich will…

Diese Antwort habe ich schon oft auf diese Frage gehört, gleich ob es um die Berufswahl geht oder allgemein darum, was man sich vom Leben so erwartet. Nur wenige wissen ganz genau, was sie erreichen wollen. Meist sind es diejenigen, die eine ausgeprägte Begabung auf einem Gebiet haben und sich „berufen“ fühlen, einen bestimmten Beruf auszuüben und bestimmte Lebensziele zu verfolgen. Sie sind in einer glücklichen Lage, denn mit einem klaren Fokus kann man sehr viel erreichen und glücklich werden.

Was ist aber mit all denen, die nicht so genau wissen, was sie wollen, die von der Vielzahl der Möglichkeiten überwältigt sind? Vielleicht hilft es in diesem Falle, andere Fragen zu stellen… Was begeistert mich, was inspiriert mich, wann empfinde ich Glück? Diese Fragen sind nach meiner Erfahrung einfacher zu beantworten. Wir können an konkrete Ereignisse anknüpfen, Dinge, die wir selbst erlebt haben, oder die wir bei anderen gesehen haben und toll fanden. Einfach ohne Druck die Gedanken fließen lassen, und das eine oder andere aufschreiben. Meist finden sich wiederkehrende Themen, und es wird klarer, wohin die Richtung gehen könnte…

 

…wie soll es weitergehen?

Ich bin in den letzten Monaten umgezogen und habe an neuen Projekten gearbeitet…ich habe also wenig bzw. gar nicht geschrieben. Ich war aber doch erstaunt zu sehen, dass in der Zwischenzeit mehr als 6200 Mal Posts angeklickt wurden! Das freut mich und ich danke dafür. Ich stehe vor der Entscheidung, ob ich weitermachen soll… Was meint Ihr? Würdet Ihr gerne mehr sehen? Was interessiert Euch? Gebt mir doch einfach ein bißchen Feedback!

Ein schönes Wochenende allen Lesern!

Das beste Rezept für Erfolg…

„Ich gebe immer 100 Prozent.“

Wladimir Klitschko

Das Zitat zum Wochenbeginn (17)

Ich prüfe jedes Angebot. Es könnte das Angebot meines Lebens sein.

Henry Ford

Das Zitat zum Wochenbeginn (16)

„Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen.“

Albert Einstein

Das Zitat zum Wochenbeginn (15)

„Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun!“

Johann Wolfgang von Goethe

Das Zitat zum Wochenbeginn (14)

„Denken Sie unabhängig. Seien Sie der Schachspieler, nicht die Schachfigur“

Ralph Charell, amerikanischer Schriftsteller

Should I stay or should I go?

Ich habe bereits an mehreren Stellen beschrieben, dass man die Suche nach dem Traumjob nie aufgeben soll und es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Man soll dann auch nicht zögern, die Konsequenzen zu ziehen und einen ungeliebten Job aufzugeben, sofern man einen Plan hat, was man als nächstes machen will.

Was aber, wenn der Job im Grunde ganz ok ist und es nur einzelne Dinge sind, die einem nicht so recht gefallen? Soll man dann auch gleich das Handtuch werfen? Was ist z.B., wenn man augenblicklich im Job nicht ausgelastet ist und sich langeweilt, oder aber anders herum der Job zu viel Stress bereitet, weil die Arbeitsbelastung einfach zu hoch ist? Was ist z.B., wenn man manche Dinge sehr gerne macht und es nur einige wenige Aufgaben sind, die einem so gar kein Spaß bereiten?

In diesen Fällen lohnt es sich, zunächst zu überlegen, ob man den eigenen Job nicht so umgestalten kann, dass er diese Punkte adressiert. Kann ich vielleicht zusätzliche Aufgaben übernehmen, die mich interessieren? Kann ich vielleicht in einer berufsbezogenen Organisation das Unternehmen repräsentieren, oder zusätzliche Aufgaben von einer anderen Abteilung übernehmen? Kann ich umgekehrt vielleicht Aufgaben abgeben, mit denen ich überfordert bin oder an denen ich keine Freude habe?

Es scheint so, als wäre der Gedanke unrealistisch, seinen eigenen Arbeitsbereich nach den eigenen Anforderungen und Wünchen ausgestalten zu können… Aber kommt es nicht auf einen Versuch an, mit dem Chef ein klärendes Gespräch zu führen und seine eigenen Wünsche zu äußern, ehe man geht? Sicher, wenn ich am Fließband arbeite und immer den gleichen Arbeitsgang alle 10 Sekunden erledigen muss, dann sind die Möglichkeiten sehr begrenzt, den Arbeitsablauf zu beeinflussen. Was aber in all den Berufen, die aus einer Vielzahl von Tätigkeiten bestehen und die sich durch hohe Individualität auszeichnen? Ist es hier nicht weitaus realistischer? Man bedenke in diesem Zusammenhang, dass es oft für ein Unternehmen wesentlich sinnvoller und auch günstiger ist, einem geschätzen Mitarbeiter gewisse Zugeständnisse zu machen, als im Markt einen neuen suchen zu müssen, dessen Stärken und Schwächen man nicht kennt und bei dem Kosten für Anzeigen, Headhunter, Umzug usw. anfallen. Außerdem ist einem guten Unternehmen daran gelegen, dass im Unternehmen ein gutes Betriebsklima herrscht und im Rahmen der Möglichkeiten den Neigungen und Wünschen der einzelnen Mitarbeit Rechnung getragen wird. Mitarbeiter, die Freude an ihrer Arbeit haben, leisten im Zweifel auch mehr und können die Kollegen motivieren.

Ergo…gehen ist nicht immer die beste Lösung! Nüchtern analysieren und erst dann eine Entscheidung treffen…

Das Zitat zum Wochenbeginn (13)

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

Henry Ford

Die Kunst des Aufschiebens

Wer hat es nicht schon erlebt? Man weiß, dass man die Steuererklärung abgeben muss, aber stellt sie erst fertig, wenn das Zwangsgeld angedroht wird. Man weiß, dass man 4 Wochen Zeit hat, um eine Hausarbeit in den Semesterferien fertigzustellen, und fängt erst in der letzten Woche an. Kurz vor Abgabetermin kämpft man dann mit dem Drucker, der einen natürlich gerade jetzt im Stich lässt. Man hat einen Job, der einem nicht gefällt, aber man kann sich nicht durchringen, seinen Lebenslauf zu aktualisieren und endlich das Projekt Jobsuche effektiv anzugehen.

Warum ist das so? Sind wir wirklich alle so faul und träge? Warum schaffen wir es dann, uns stundenlang gute Gründe auszudenken, warum wir das aufschieben, was wir eigentlich machen sollten? Warum fangen wir auf einmal an, die ganze Wohnung aufzuräumen, statt endlich die Steuererklärung, die Hausarbeit oder den Lebenslauf fertigzustellen? Warum müssen wir erst noch „kurz“ einen Kaffee trinken, einen Freund anrufen, einkaufen gehen? Wir sind doch eigentlich gar nicht faul und träge, sondern durchaus aktiv und kreativ!

Einer der Hauptgründe liegt m.E. darin, dass wir oft Angst haben, wichtige Projekte anzugehen. Die Steuererklärung verstehen wir nicht wirklich, es ist unangenehm, sich damit zu beschäftigen. Bei der Hausarbeit wissen wir nicht, wo wir anfangen sollen, weil wir die Materie nicht kennen und es nahezu unmöglich erscheint, über das Thema der Hausarbeit 50 Seiten zu schreiben. Was wird außerdem passieren, wenn das Ergebnis nicht den Anforderungen genügt? Das letzte Mal bin ich gerade noch so durchgekommen… Und bei der Jobsuche erst, wie wird sich mein Leben verändern, wenn ich das Thema wirklich ernsthaft angehe und tatsächlich einen neuen Job erhalte? Was wird die Familie dazu sagen? Werde ich mich im neuen Job durchsetzen können? Wird mir der neue Job überhaupt Spaß machen? Bleibe ich nicht doch lieber da, wo ich bin, da weiß ich wenigstens, was mich erwartet…

Es geht also darum, zunächst nach den wahren Gründen zu fragen, die einen abhalten, wichtige Projekte anzugehen, es geht darum, das diffuse Gefühl des Unwohlseins durch eine klar definierte Angst zu ersetzen. Ist erst einmal klar definiert, was der wirkliche Grund ist, dass man ein Projekt aufschiebt, dann verliert es bereits oft seinen Schrecken. Wir fühlen uns nicht mehr hilflos, sondern können rational überlegen, wie wir die Sache bewältigen können. Wir können einen Plan erstellen. Wenn wir uns dann auch noch klar machen, was sich alles positiv verändern kann, wenn wir die Aufgabe erfolgreich bewältigt haben (die Einkommensteuerrückerstattung, das Ticket in das neue Semester oder endlich Arbeit haben, die man liebt), dann kann uns dies auch die nötige Motivation verschaffen, um sogleich loszulegen! Außerdem haben wir dann später auch allen Grund, unsere Erfolge zu feiern!

Das Zitat zum Wochenbeginn (12)

„Ich habe aus meinen Rückschlägen oft mehr gelernt als aus meinen Erfolgen.“

Boris Becker

Ich liebe meine Arbeit – Sonntagsblog – „Eine Wohnwelt voller Wärme…“

Ich weiss, heute ist Montag, aber dann auch wieder nicht, zumindest in Österreich nicht, denn hier ist Nationalfeiertag, also gewissermaßen doch Sonntag… Wir waren dieses Wochenende in der Südsteiermark, das erste Mal, und zwar im Herzen des südsteirischen Rebenlandes im Gemeindegebiet von Glanz an der Weinstraße. Dort sind wir zufällig eingekehrt im Weingut Tschermonegg (www.tscherno).

Oder war es wirklich nur Zufall?

Das Haus und das gesamte Anwesen wirkten bereits von außen einladend auf uns, und dieser Eindruck setze sich im Inneren fort. Ein freundlicher gelber Anstrich, Stufen aus schönem Naturstein, der kleine Springbrunnen, zwei Spielecken für Kinder mit einem riesigen Stoff-Teddybären, die umherlaufenden Katzen, die Blumenbeete, der geschmackvoll gestaltete Verkaufsraum für den Wein und das steirische Kernöl, eine kleine Laderampe, die das Einpacken der Weinkartons erleichtert, als solche aber überhaupt erst auf den zweiten oder dritten Blick zu erkennen ist, der „Radlstall“, der liebevoll gestaltete Gastraum mit einem ausladenden und hellen Wintergarten mit großzügigen Holztischen und bequemen Stühlen und Bänken, das professionelle Lüftungssystem, die sauberen WCs mit geschmackvollen Fliessen, dem Gesteck am Waschbecken, dem in die Wand eingelassenen Weinkorken mit der Aufschrift „Tschermonegg“. Der gleiche Eindruck in den Gästezimmern selbst…geschmackvoll und freundlich gestaltet, man merkt, dass bereits bei der Planung der Architekt und die Inhaber des Weingutes auf alle erdenklichen Details geachtet haben, so z.B. die Lüftungsschlitze in der Tür zum Bad, das Lüftungssystem über der Dusche, die runde Duschtür, das markant abgesetzte Fliesenmuster in der Dusche selbst, die zahlreichen Handtuchhaken, die farblich abgestimmten grünen Handtücher (selbst in 5-Sterne Hotels erhält man üblicherweise nur weisse Handtücher, das diese nicht getrennt gewaschen werden müssen), die herabgehängte Denke mit den Halogen-Leuchten, der Bewegungsmelder, der das Licht im Badezimmer automatisch an-und ausschaltet, der Duftspender, der Flachbildbildschirm, die elektrischen Rolläden (für den, der es mag), die Klimaanlage, das zentrale Staubsaugerrohrsystem, dass einen lärmfreies Saugen der Zimmer ermöglicht, das speziell entworfene Bett mit einem grünen Kleeblatt (diese finden sich auch außen auf den Türen), das Geländer, dass aus einer Glasscheibe besteht, um den uneingeschränkten Blick auf die Weinberge freizugeben. Es geht weiter bei den Außenanlagen für die übernachtenden Gäste, so z.B. dem uneinsehbaren Edelstalpool mit Massagedüsen und Gegenschwimmanlage mit einem herrlichen Blick auf die Weinberge und sogar auf ein „Herz im Weingarten“ (tatsächlich, gewisse Reben heben sich von den anderen Reben ab und bilden ein Herz), dem separaten Umkleide und Saunahaus, den vershiedenen Liegestühlen auf der Außenterasse, und so weiter und so fort… Der positive Eindruck setzt sich fort beim Service, der einem das Gefühl vermittelt willkommen zu sein, und bei dem vorzüglichen Essen. Nicht umsonst war auch das Lokal bzw. „Buschenschank“ voll besetzt. Hier könnte ich gleichermaßen ausgedehnt beschreiben, was über das normale Maß hinausgeht…aber genug davon…warum schreibe ich dies überhaupt und was kann man daraus lernen?

Ich glaube, es war kein Zufall, dass wir hier eingekehrt sind, und ich glaube, es war kein Zufall, dass alle Gästezimmer ausgebucht waren (und wir nur deshalb eins erhalten haben, weil jemand frühzeitig abreisen musste), und ich glaube, es war kein Zufall, dass der Buschenschank vollbesetzt war. Sogleich war bereits von der Straße aus zu erkennen, dass dieser Betrieb mit großer Leidenschaft geführt wird, dass hier Menschen arbeiten, die offenbar ihre Arbeit lieben und an das glauben, was sie tun. Auf der Webseite selbst heißt es, man sei bestrebt gewesen, „eine Wohnwelt voller Wärme“ zu schaffen, und dies merkt man…

Wer seine Arbeit nicht liebt, der ist meist nicht bereit, alles zu geben, der leistet zumeist gerade das, womit er noch durchkommt. Die Ergebnisse mögen ok sein, sie werden aber nie überragend sein, und jegliche Liebe zum Detail wird fehlen. Die Menschen haben meist ein feines Gespür dafür, ob jemand alles gibt, weil er stolz auf seine Arbeit ist und diese liebt, oder ober er nur einen Gehaltsscheck am Ende des Monats abholen will. Dementsprechend werden diejenigen, die einer Arbeit nachgehen, die sie lieben, im Regelfall auch auf Dauer erfolgreicher sein.

Dann kann der Aufruf also nur lauten: Finde die Arbeit, die Du liebst! Es lohnt sich!

Das Zitat zum Wochenbeginn (11)

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, die Arbeit einzuteilen und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem endlosen weiten Meer!“

Antoine de Saint-Exupéry

Das Zitat zum Wochenbeginn (10)

„Man gibt immer den Verhältnissen die Schuld für das, was man ist. Ich glaube nicht an die Verhältnisse. Diejenigen, die in der Welt voran kommen, gehen hin und suchen sich die Verhältnisse, die sie wollen. Und wenn sie sie nicht finden können, schaffen sie sie selbst.“

George Bernard Shaw

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